Aktien

Börse Frankfurt

Mit dem Kauf von Aktien stellt man dem ausgebenden Unternehmen Eigenkapital zur Verfügung. Man wird Teilhaber der Aktiengesellschaft und ist sowohl bei einer positiven, als auch im Falle einer negativen Entwicklung, am Erfolg bzw. Mißerfolg beteiligt.

Aktien unterliegen dabei den Kursschwankungen im Börsenhandel. Angebot und Nachfrage bestimmen hierbei den Wert einer Aktie. Ziel einer Kapitalanlage in Aktien ist die langfristige Realisierung von Kursgewinnen. Wenn also eine Aktie teurer verkauft werden kann, als man diese seinerzeit angekauft hat, realisiert man einen Kursgewinn. Logischerweise sind Aktien aber spekulative Anlageformen. Man setzt auf den Kursgewinn und somit eine positive Entwicklung der Aktie. Das eingesetzte Kapital sollte daher langfristig zur Verfügung stehen. Denn im Extremfall droht auch ein erheblicher, potentieller Kursverlust. Wer mit Aktien handelt sollte sich daher auch mit der Entwicklung des ausgebenden Unternehmens und der Entwicklung des Tätigkeitsumfeldes auf dem Laufenden halten. So kann im Notfall schnell reagiert werden. Der Aktienhandel ist hierbei ein Markt, der von politischen Faktoren und Gerüchten negativ und positiv beeinflusst werden kann. Auch dann, wenn diese Meldungen nicht objektiv sind.

Um das Risiko eines erheblichen Kursverlustes zu verringern, sollte der Anleger daher an einer Streuung seines Aktiendepots interessiert sein. Wenn unterschiedliche Aktien von Unternehmen mit unterschiedlichem Unternehmenszweck gehalten werden, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich alle Aktien des Depots gleichzeitig negativ entwickeln, natürlich wesentlich geringer.

Wenn sich das Unternehmen positiv entwickeln kann, wird man als Aktionär in Form einer jährlichen Gewinnausschüttung, der sogenannten Dividende, an dem Unternehmenserfolg beteiligt. Auf der jährlichen Hauptversammlung wird die Gewinnverwendung des Unternhemens beschlossen.