Asset Management

Das so genannte Asset Management(AM)
ist eine der wichtigsten und zentralen Finanzdienstleistungen im nationalen und internationalen Bankenwesen.

Das Asset Management zählt zu den Hauptgeschäftsfeldern von privaten Banken und auch von Vermögensverwaltern. Beim Asset Management als professioneller Vermögensverwaltung bestimmt der eingesetzte Vermögensverwalter, was mit dem Kapital seines Kunden aktuell sowie künftig passiert. Hierbei ist er nicht nur beratend tätig, sondern entscheidet auch auf der Grundlage der Risikobereitschaft und der Vermögenslage seines jeweiligen Kunden. Kunde kann hierbei sowohl ein Privatkunde als auch ein Investor sein. Da Asset Management mit sehr intensiver Arbeit verbunden ist, wird es erst ab einem höheren Kapital angeboten. Es ist eher technisch geprägt und konzentriert sich auf Daten der Buchführung.

Rein technisch gesehen werden beim Asset Management die Aktivposten einer EDV-Ausstattung eingerichtet. Die jeweiligen Datenverarbeitungsgeräte werden hierbei entsprechenden Kostenstellen zugeordnet. Ihre Abschreibung wird fortgeschrieben, die jeweiligen Aufwendungen für die Wartung und die Reparatur werden erfasst. Diese Daten dienen der so genannten Planungssicherheit und Kostentransparenz. Es gibt verschiedene Programme, die die Daten für das Asset Management bereitstellen, beispielsweise die standardisierten Programme SMBIOS und DMI (Definition of Management Information). Diese Programme und weiterhin die entsprechenden Betriebssysteme stellen genaue Informationen über Systemhardware bereit.

Derartige Verwaltungs- und Informationssysteme für Anlagen sind im Asset Management auch als Asset Management Systeme (AMS) bekannt. Konkret kann hiermit auch bestimmt werden, welche Anlagegüter vorhanden waren oder sind, wo sie sich befanden oder befinden, von welchem Wert sie waren oder sind und welche Benutzungsdauer sie hatten oder haben.