Devisenhandel

Börse Frankfurt
Devisenhandel ist der Handel mit verschiedenen Währungen. Der US Dollar, der japanische Yen und das Britische Pfund sind die am meisten gehandelsten Devisen in Deutschland. Bei einem Geschäft mit Devisen wird eine Währung gekauft und später als andere verkauft. Bei einer Darstellung findet man hier immer ein Währungspaar vorliegen. Auf dem Devisenmarkt befinden sich in erster Linie Banken, aber in zunehmenden Maße auch Privatpersonen, die am Markt investieren. Die meisten Geschäfte sind Spekulationsgeschäfte, da die Aussichten auf einen Gewinn recht hoch sind. Der Devisenhandel kann auch zur Absicherung anderer Geschäfte dienen.
Bei Investitionen in den Markt müssen auf alle Fälle aktuelle Trends beobachtet werden, denn bereits kleinste Veränderungen können zur Senkung oder Erhöhung des Leitzinses führen. Von großer Bedeutung sind daher Informationen über die einzelnen Länder, z.B. wie die Wirtschaftsaussichten sind und wie die dortige Inflation ist. Nur wer bei diesen Geschäften gut informiert ist, kann auch entsprechende Gewinne einfahren. Anhand von Computersystemen können Kaufentscheidungen erstellt werden.
Wer in den Devisenhandel einsteigen möchte, kann dies bei etlichen Anbietern tun. Das am meist verbreiteste Handelssystem ist der „Forex Handel“, hier werden am Tag zig Billionen (US-Dollar) umgesetzt. Im Gegensatz zum Aktienmarkt, braucht man hier nur einen geringen Einsatz zu tätigen. Von den Handelnden wird ein sogenannter Mindesteinsatz gefordert. Eine Nachschusspflicht gibt es hier nicht, dadurch fällt das Devisenkonto nicht ins Minus. Damit beschränken sich die Verluste auf die entsprechende Einlage.
Viele Anbieter bieten sogenannte Demo Versionen an, wo man das Kaufen und Verkaufen von Devisen erst einmal „ausprobieren“ kann. Anschließend kann ein „richtiges“ Konto bei der jeweiligen Bank eröffnet werden.