Edelmetalle

In Zeiten instabiler Wirtschaftslagen, Staats- und Bankenkrisen rücken sie immer verstärkt in den Fokus: Edelmetalle als krisensichere Geldanlage. Durch die zunehmende Verknappung von Gold, Platin und Silber haben sich die Edelmetalle eines konstanten Wertzuwachses erfreut, der Unzenpreis stieg teilweise mehrmals am Tag innerhalb der letzten drei Jahre.

Als großer Pluspunkt bei Edelmetallen ist zu erwähnen, dass sie so gut wie keinen Wertverlust haben. Diese Wertstabilität sowie ihre weltweite Bankhandelsfähigkeit(Gold und Silber werden von nahezu jeder Bank an- und verkauft) machten die Edelmetalle schon lange als Kapitalanlage beliebt. Weiter kann man mit der Geldanlage in Edelmetallen auch einem exklusiven Hobby frönen: dem Münzensammeln. Legt man sich das Gold oder Silber in Form von klassischen Anlage- oder Sammlermünzen zu, statt in Barrenform; zudem steigen manche Münzen in ihrem Sammlerwert stark an, nach oft nur wenigen Jahren, sodass zum reinen Edelmetallwert auch noch der hohe Sammlerwert kommt. Ein Nachteil dieser Anlageform ist, dass man – benötigt man z. B. Bargeld – das Metall erst wieder “flüssig” machen muss durch einen Verkauf und dass die Lagerung etwas platzintensiv werden kann. Münzen beispielsweise behalten ihren Sammlerwert nur, wenn sie ohne den kleinsten Kratzer und makellos sind, bei einem eventuellen Verkauf, ansonsten man nur den tagesaktuellen Gold- oder Silberpreis für sie erhält.

Finanzexperten raten, ca. 10% seiner Vermögensanlage in Edelmetallen zu halten, und mit dieser Formel ist man sicher gut beraten. Die beliebte Mischung aus Bargeld, Wertpapieren, Immobilien und Edelmetallen hat sich seit Jahrzehnten erfolgreich bewährt