Forex

Börse Frankfurt
Unter Forex versteht man den internationalen Markt für Devisengeschäfte. Er existiert nur online und ist an keinen bestimmten Handelsplatz gebunden. Hier gibt es im Gegensatz zum Aktienmarkt keinen Börsenplatz. Mit einem Tagesumsatz von etwa 2 Billionen Dollar ist der Forex der größte weltweite Handelsplatz.
Bei Forex können auch Privatanleger investieren und entsprechend Gewinne erzielen. Bei einem Devisengeschäft wird eine Währung gekauft und in eine andere Währung verkauft. Dabei wird auf einen günstigen Wechselkurs spekuliert. Das Handeln erfolgt dabei in Paaren. Eine Währung wird gegen eine andere eingetauscht. Dadurch erklärt sich auch die Nennung der Kurse, zum Beispiel EUR USD 1.412. Danach ist der Euro 1.412 Dollar wert. Der Fachausdruck dafür lautet „Crosses“. Häufig gehandelte Crosses werden als „Majors“ bezeichnet.
Die Abwicklung einer Transaktion erfolgt entweder über das Netzwerk oder telefonisch. Die Hauptzentren für den Forex sind New York, Frankfurt, London, Sydney und Tokio. Bei Forex können etwa 150 Währungspaare gehandelt werden und das ganze unabhängig von den Börsenzeiten. Anleger sollten aber unbedingt wissen, dass gewisse Währungen nur zu bestimmten Zeiten gehandelt werden. In Asien wird meistens zwischen 1 Uhr und 10 Uhr (nach europäischer Zeit) gehandelt. In London werden gut 30 Prozent aller Transaktionen getätigt.
Um gute Gewinne zu erzielen, sollte der Anleger also während der Hauptzeiten handeln. In Europa und den USA ist die Haupthandelszeit zwischen 14 Uhr und 18 Uhr.
Bei Forex kann man Hebeleffekte nutzen, d.h. man kann das 200fache seines Kapitals einsetzen. Dadurch kann man seine Gewinnmöglichkeiten enorm erhöhen, muss aber auch das Verlustrisiko entsprechend mit einkalkulieren.