Private Krankenversicherung

 

Bei gesetzlich Versicherten ist es oft der Fall, dass diese bis zu zwei Stunden Wartezeit bei einem Facharzt haben. Als Privatpatient wird man oft bevorzugt und entgeht diesen Wartezeiten. Personen, die eine private Krankenversicherung besitzen, haben die Möglichkeit unterschiedliche Leistungen mit der privaten Krankenversicherung zu vereinbaren.
In erster Linie ist die private Krankenversicherung dazu gedacht, den Versicherungsnehmer abzusichern, wenn bei Krankheiten oder Unfällen Kosten entstehen. Der Versicherungsnehmer kann die Vollversicherung in Anspruch nehmen. Hier werden alle Kosten von der privaten Krankenversicherung übernommen. Bei einer Teilversicherung werden nur bestimmte Kosten übernommen und eignet sich vor allem für Personen wie Beamte, die Anspruch auf Beihilfe haben. Des weiteren kann der Versicherungsnehmer Zusatzversicherungen wählen. Bei dieser Art der Versicherung werden zusätzliche Risiken abgedeckt, wie beispielsweise das Krankentagegeld oder das Krankenhaustagegeld. Gerade die Personen, bei denen keine Versicherungspflicht in einer gesetzlichen Krankenversicherung besteht, eignet sich eine Zusatzversicherung. Zu diesem Personenkreis gehören zum Beispiel Arbeitnehmer, dessen Einkommen über der grenze liegt, Beamte, Freiberufler und Selbstständige. Die Versicherungsprämien, die bei der privaten Krankenversicherung erhoben werden, richten sich nicht nach dem Einkommen, sondern immer nach dem Alter, den Leistungen und dem Geschlecht. Frauen müssen dabei oft mehr zahlen, als Männer, da diese in der Regel älter werden. Von der Versicherungsgesellschaft werden unterschiedliche Daten des Versicherungsnehmers überprüft, damit dieser in der richtigen Versicherungsklasse eingestuft werden kann. Diese Angaben sollten immer der Wahrheit entsprechen, da im Versicherungsfall die Versicherung die Leistungen auch ablehnen kann und der Versicherungsnehmer dann auf seinen Kosten sitzen bleibt. Dieses kann im schlimmsten Fall zu erheblichen finanziellen Engpässen führen.