Schutzbrief

Es gibt verschiedene Arten von Schutzbriefen. Allgemein gesagt handelt es sich dabei aber immer um eine Urkunde mit einer Schutzzusage. Diese kann von staatlicher, privater oder kommerzieller Seite erteilt werden.
Im KFZ-Bereich ist ein Schutzbrief eine praktische Ergänzung zur herkömmlichen Versicherung. Denn dabei handelt es sich nicht nur um einen Schutz, der das Auto oder die Insassen versichert, sondern mit einem Schutzbrief sind Zusatzleistungen wie zum Beispiel Hilfe bei Diebstahl oder ein Abschleppdienst abgedeckt. Bei KFZ-Schutzbriefen ist es aber wie mit vielen anderen Versicherungen auch: Natürlich gibt es diese Leistungen nicht kostenlos und jeder muss für sich überlegen, ob er die zusätzlichen Kosten tragen kann oder will. Dass ein Schutzbrief im Schadensfall hilfreich ist, steht aber außer Frage.
Neben dem eben beschriebenen Zusatzschutz bei der Autoversicherung gibt es aber auch Schutzbriefe für ganz andere Produkte. Ein großer Telekommunikationsanbieter arbeitet zum Beispiel mit Schutzbriefen für Mobiltelefone. Dieser Versicherungsschutz beinhaltet Reparaturkosten, falls das Telefon zu Boden fällt oder mit Wasser in Berührung kommt. Denn wenn diese Missgeschicke selbst verursacht sind, greifen die standardmäßigen Garantieleistungen nicht mehr und die Reparatur könnte sehr teuer werden. Ähnlich sieht es mit anderen technischen Geräten wie iPhones oder Digitalkameras aus.
Auch das sogenannte Patent ist genau genommen ein Schutzbrief. Es wird von staatlicher Seite verliehen und schützt neue, zumeist technische Erfindungen.
Insgesamt sind Schutzbriefe sicher sinnvoll, weil sie zusätzlich schützen, was uns wichtig ist. Auf der anderen Seite muss man sich natürlich überlegen, wie wahrscheinlich es ist, dass man die Leistungen des Briefes nutzen muss und ob man dafür wirklich zusätzlich Geld ausgeben möchte.